BIM und Herstellerdaten

Das Thema BIM nimmt zunehmend Fahrt auf. Dadurch werden auch immer mehr Produkthersteller mit der Frage nach BIM fähigem Content ihrer Lieferartikel konfrontiert.

Der Planer muß zwar Produktneutral planen, hat aber die Möglichkeiten eines bestimmten Herstellers bei der Auslegung im Hinterkopf. Für den Hersteller ist die Aussicht auf der anderen Seite verlockend, in einem digitalen Zwilling des Gebäudes mit den eigenen Produkten präsent zu sein. Geht es weiter zum Betrieb, sind die eigenen Produkte für den Facility Manager bereits vorhanden. Im Falle von Wartungsarbeiten liegen alle Informationen für eine Bestellung bereits vor.

BIM-Content

Es gibt jede Menge BIM-Content, der rigoros in den digitalen Papierkorb wandert, sobald die Anwender mit ihm nicht zurecht kommen. Haben Sie das Gefühl, Ihrer gehört dazu? Das ist schade, besonders wenn Sie sich von der Verwendung Ihrer BIM-Komponenten steigende Verkaufszahlen Ihrer physikalischen Produkte versprechen.

Dies sind die 6 Top-Gründe, weshalb BIM-Content NICHT genutzt wird:

  1. Die Performanceeinbußen durch die Verwendung von hoch detaillierten Content sind zu groß.
  2. Er liegt nicht im benötigten Daten- oder Versionsformat vor.
  3. Ihr verfügbarer Content ist veraltet und entspricht nicht Ihrem aktuellen Produktsortiment.
  4. Die Bauteile lassen sich nicht in den BIM-Prozess der Beteiligten integrieren, z.B. können AIA und BAP Projektvorgaben nicht eingehalten werden.
  5. Die Nutzer können nicht auf Produkte ihres lokalen Marktsortimentes zugreifen.
  6. Ihr Produkt wird im empfangendem System statisch abgebildet, obwohl Parametrik versprochen wurde. In der Autorensoftware können die Nutzer nur eingeschränkt damit arbeiten.

Doch was können Sie tun um dies zu vermeiden? Die Fragen aus unserer Content-Strategieberatung helfen Ihnen weiter!